Von Herzen Nein
sagen - Grenzen setzen
"Na gut, ich mach´s
schon." "Ok. wenn du möchtest..." Kennen Sie das? Etwas tun, obwohl es
Ihnen eigentlich gegen den Strich geht? Dem anderen zuliebe? Aus Angst
um den beruflichen Erfolg? Besser ich tue es, als sieben Tage Pech und
Schwefel...
Wie kann ich ein Nein
sagen, meine Grenzen schützen, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen
und die Beziehung zu ihm zu gefährden? Wie kann ich das Nein
nachvollziehbar und verständlich machen und die Bedürfnisse des anderen
im Blick haben?
Kurz - wie kann ich
mich abgrenzen und trotzdem in einer wertschätzenden Beziehung zum
anderen bleiben?
Dr. M. Rosenberg
entwickelte in den 70er Jahren das Modell der Gewaltfreien
Kommunikation. Es fußt auf den Erkenntnissen der humanistischen
Psychologie Carl Rogers und wird in Schulen, Unternehmen, Institutionen
erfolgreich eingesetzt, um in Konflikten zu vermitteln und die
Bereitschaft zur Kooperation zu fördern.
Die Gewaltfreie
Kommunikation besteht im Wesentlichen aus vier
Komponenten:
-
Beobachten
ohne Beurteilung und Bewertung,
-
Gefühle
feststellen, die Folge dieser Beobachtung
sind,
-
Bedürfnisse
formulieren,
die hinter den Gefühlen stehen, eine
-
Bitte
aussprechen, was jeder tun kann, um
das Bedürfnis zu erfüllen,
und aus zwei Teilen:
1. Sich mit Hilfe
dieser Komponenten ehrlich ausdrücken.
2. Damit
empathisch und aktiv zuhören (z.B. durch entsprechende Fragen.
Neben diesen
Grundlagen werden in dieser
Fortbildung vertiefende Übungen am eigenen Beispiel zum Thema Grenzen
setzen angeboten und erfahrbar gemacht.
Das Angebot richtet sich an Anfänger wie
Fortgeschrittene.
Literaturhinweis:
„Gewaltfreie Kommunikation“,
M.
Rosenberg, Junfermannverlag
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